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Big Island

Big Island Hawaii

Hawaii, Insel der Vulkane

Wem bisher nicht bewusst war, dass Hawaii ein ganzes Archipel ist und dachte, Hawaii sei nur eine einzige Insel, der hat nicht ganz Unrecht. Die größte Insel des Archipels von Hawaii heißt ebenfalls Hawaii. Um Verwechslungen zu vermeiden, wird die Insel auch „The Big Island“, die große Insel, genannt. The Big Island macht 60% der Fläche des Bundesstaates Hawaii aus, sie ist mehr als fünf mal so groß wie die zweitgrößte Insel Maui.

Feuerspuckende Riesen

Big Island besteht aus fünf Vulkanen. Im Norden befinden sich der erloschene Kohala und der 4.205m hohe Mauna Kea, der zuletzt vor 4.000 bis 6.000 Jahren ausbrach und als schlafend gilt. Hualalai im Westen brach zuletzt im 19. Jahrhundert aus und gilt nach wie vor als aktiv. Im Osten ragt der Kilauea auf. Er ist einer der aktivsten Vulkane der Erde und bricht seit Januar 1983 aus. Die Lava wird dabei nicht aus dem Krater in die Luft gespuckt, sondern tritt aus einem Riss an der Pazifikseite aus und fließt in den Ozean. Süden und Zentrum der Insel Hawai werden vom Mauna Loa beherrscht, ebenfalls ein aktiver Vulkan. Der letzt Ausbruch fand im Frühjahr 1984 statt und ging mit schweren Erdbeben einher. Der Mauna Loa sorgt immer wieder für kleinere Erdbeben, sogenannte vulkanische Tremore, und wird akribisch überwacht.

Vulkane zum Anfassen

Für Abenteuerlustige und Naturliebhaber gibt es auf der Vulkaninsel einiges zu entdecken. Der Hawaii Volcanoes National Park im Südosten der Insel ist nicht nur ein einmaliges Biosphärenreservat, sondern auch der perfekte Ausgangspunkt, wenn Sie mehr über Vulkanismus erfahren und die feuerspeienden Riesen aus nächster Nähe erleben möchten. Das Besucherzentrum und das Thomas A. Jaggar Museum vermitteln alles, was es in der Theorie über die Vulkane Hawaiis zu wissen gibt, doch spannender sind natürlich die Vulkane selbst. Der Crater Rim Drive ist eine Straße, die um den Krater des aktiven Kilauea herumführt. An manchen Tagen steigen riesige Schwefelwolken aus dem Kessel auf, dann ist der Besuch nicht möglich. Vom Crater Rim Drive zweigt die Chain of Craters Road ab, die hinunter ans Meer führt und weitere spektakuläre Einblicke in die Welt der Vulkane ermöglicht. Durch die Lava, die seit 1983 aus dem Kaiauea austritt, ist die Straße nur noch bis zu einem sicheren Punkt passierbar. Zu Fuß kann man weitergehen und hat auch meist die Chance, flüssige Lava in Aktion zu sehen. Beschilderungen und die Park-Ranger geben gerne Auskunft, ob und von wo aus Sie den Lavastrom beobachten können.

Ironman Hawaii in Kailua-Kona

Big Island hält für seine Besucher noch mehr bereit, als feuerspeiende Berge. Im Westen der Insel liegt Kailua-Kona, ein kleines Städtchen, das alljährlich im Oktober einen sportlichen Höhepunkt erlebt. Beim Ironman Hawaii treten die besten Triathleten der Welt gegeneinander an. Auf 3,9km Schwimmen im offenen Meer folgen 180km Radfahren und anschließend noch ein Marathonlauf von 42km Länge. Der Streckenrekord für diese fast übermenschliche Leistung liegt bei gerade mal acht Stunden und vier Minuten.

Delfine und Schildkröten hautnah

Ein paar Kilometer südlich von Kailua-Kona liegt die Kealakekua Bucht, in der Kapitän James Cook 1779 von den Einheimischen getötet wurde. Die Bucht umschließt ein Unterwasserschutzgebiet, in dem tauchen und schnorcheln erlaubt ist. Zu jeder Zeit kann man hier hunderte bunter Meeresbewohner sichten. In den frühen Morgenstunden kommen auch Delfine in die Bucht und manchmal kann man sogar Meeresschildkröten beobachten.

Nicht weit von der Bucht entfernt steht St. Benedict’s Painted Church. Von außen ist die kleine römisch-katholische Kirche pittoresk, von innen einfach überwältigend. Der belgische Missionar John Velghe war gleichzeitig Hobbykünstler und nahm die Gestaltung seiner Kirche einfach selbst in die Hand. Die gelungenen biblischen Szenen sind in farbenprächtige Fresken eingebettet, die wirklich einmalig sind und dieses kleine Gotteshaus zu etwas ganz Besonderem machen.

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